US-Geheimdienstbericht: Ursprung der Corona-Pandemie bleibt unklar

Nachrichten
خانم رهنما

 

Was wissen wir über das Virus?

Im Januar 2020 entdeckten chinesische Wissenschaftler die Ursache für die bisher unbekannte Häufung einer Lungenentzündung, an der in der Stadt Wuhan erschreckend viele Menschen starben. In den Zellen seiner Atemwege fanden sie die Gene für ein Positivstrang-RNA-Virus aus der Familie der Coronaviren, das der Untergruppe B (Beta-Coronavirus) zugeordnet wurde.

Dieses Virus war definitiv neu, aber es ist dem Coronavirus sehr ähnlich, das 2002-2004 die SARS-Pandemie verursachte: SARS-CoV. Ursprünglich aus Südchina stammend, breitete sich dieses neuartige Virus innerhalb weniger Wochen auf fast alle Kontinente aus. Nachweislich erkrankten weltweit 8096 Menschen an einem schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS), 774 Menschen starben.

 

Auch wenn die Fallzahlen im Vergleich zur aktuellen Pandemie gering waren, war schon beeindruckend, wie erschreckend schnell sich eine hochansteckende Krankheit in einer globalisierten Welt ausbreiten kann.

 

Kommt das Virus aus dem Labor?

Es wurde festgestellt, dass am Wuhan Institute of Virology Experimente mit dem RaTG13-Coronavirus und RmYN02 durchgeführt wurden, deren genetische Sequenz zu 93,3 % mit der von SARS-CoV-2 identisch ist. Daraus ergaben sich zwei Szenarien: SARS-CoV-2 könnte als eine Art biologische Waffe künstlich erzeugt und/oder durch einen Unfall versehentlich freigesetzt werden.

Nach China entsandte WHO-Experten halten beide Szenarien für "extrem unwahrscheinlich". Wirklich überzeugend waren sie allerdings nicht, weil sie bei ihren sehr begrenzten Ermittlungen Anfang 2021, rund ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie, keine eigenen Inspektionen durchführen oder Beweise beschaffen konnten, China hätte es nicht zugelassen.

 

Stattdessen mussten sie sich auf öffentlich verfügbare Daten und Informationen ihrer chinesischen Gesprächspartner verlassen. Selbst der Chef der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, forderte nach der Expertenreise, zumindest die Hypothese eines Laborunfalls in Wuhan weiter zu prüfen.

Welche Vorteile hat ein Laborunfall?

Bleibt die These, dass chinesische Forscher mit gefährlichen Coronaviren wie RaTG13 oder RmYN02 experimentierten und bei einem Unfall versehentlich SARS-CoV-2 freigesetzt wurde. Die chinesische Führung schließt dies kategorisch aus.

Auch nach China entsandte WHO-Experten stufen den Unfall aufgrund der ihnen vorliegenden Daten als „extrem unwahrscheinlich“ ein. Dagegen spricht unter anderem die Evolution des Virus. Auch das Wuhan Institute of Virology verfügt über entsprechende Labore mit hohem Sicherheitsniveau. Darüber hinaus finden sich in den übermittelten Daten keine Hinweise auf Laborvorfälle oder verdächtige Erkrankungen bei Mitarbeitern.

 

Zumindest scheint dies nicht der Fall zu sein, wie aus einem vom Wall Street Journal zitierten US-Geheimdienstbericht hervorgeht. Laut diesem Bericht waren im November 2019 drei Mitarbeiter des Instituts so schwer an COVID-ähnlichen Symptomen erkrankt, dass sie in die Klinik kamen, was China bestreitet.

 

Annahmen statt Fakten, Dementi statt Transparenz – es bleibt abzuwarten, ob wir irgendwann wissen, woher diese globale Pandemie tatsächlich stammt. Und wie bedrohliche Pandemien in einer früheren Zukunft eingedämmt werden können.

 

 

 

Ähnliche Neuigkeiten:

Möchten Sie neben Impfstoffen auch COVID-19 heilen?

 

 

Comments

{{ user.first_name }} {{ user.last_name }}
  • {{x}}

Your Message Sent Successfully!

Your message will come after confirmation.

2021 Ermateb für Medizintourismus. Alle Rechte vorbehalten.

Online Chat

  • {{ x }}
{{ model.support_name }} پشتیبان ارماطب
stell mir deine frage ?!
stell mir deine frage ?!
Möchten Sie Nachrichten über diese Website erhalten?
Wenn Sie Benachrichtigungen über die Website erhalten möchten, drücken Sie die Schaltfläche Ja, und wenn der Browser Sie auffordert, auf die Benachrichtigung zuzugreifen, bestätigen Sie das.